Programm

Das Vortragsprogramm auf dem World Usability Day 2016 in Köln am 10.11.2016 beginnt um 17:00 und endet um 19:30. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; der frühe Vogel bekommt einen Sitzplatz :-)

Moderation:
Christiane Grünloh, M.Sc.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Medieninformatik, Web Science)
Institut für Informatik der Technischen Hochschule Köln


Fokusthema 2016: Sustainable User Experience (UX)


 17:15 - 17:45Zero Waste - Einführung in ein Leben ohne Müll
Olga Witt, Zero Waste Laden

Jeder Bundesbürger  produziert 617 kg Müll pro Jahr. Und wie kann man in unserer Gesellschaft darauf reagieren? Welche konkreten Lösungen gibt es? Und warum ist das überhaupt ein Problem? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Zero Waste Bewegung. Dabei geht es aber noch um viel mehr, als nur um das Einsparen von Müll....

 
 
17:45 - 18:15















18:15 - 18:30
Die technische Alphabetisierung und ihre Transformation der Gesellschaft von Illiteraten zu Skeptikern zu Sophisten
Felix Dietz, Dingfabrik Köln e.V.

In den spezialisierten Communities hinter Initiativen wie Fablab, Makerspace und RepairCafe kann immer wieder der Erstkontakt von Menschen mit Technik jenseits des User Interface erlebt werden - und welches Potential er freisetzt. Aber das Interesse, sich mit dem Inneren der uns umgebenden Produkte auseinanderzusetzen ist längst massentauglich geworden. Am Beispiel der Dingfabrik, einem der ersten und größten Fablabs Deutschlands, machen wir eine Momentaufnahme einer fluiden Szene und diskutieren, wie sie zu Nachhaltigkeit und Usability beitragen kann und ob auch die Wirtschaft von mündigen Konsumenten profitiert.


Präsentationsfolien Felix Dietz

Pause

18.30 - 19:00

Smart Sustainable Home
Robert Gabriel, Sheree May Saßmannshausen, Franz-L. Jaspers, TH Köln
Philipp Schulte, Lumesse GmbH

Im Rahmen des Studienmoduls „Interaction Design“ im Masterstudiengang Medieninformatik ist das Projekt „Smart Sustainable Home“ entstanden, welches die Problemdomänen SmartHome und Sustainability adressiert. Mehrere Personen, die in einem Haushalt leben, benutzen täglich viele Geräte und andere Einrichtungs- und Ausstattungsobjekte. Des Weiteren ist es schwer Einsparungspotenziale bzgl. der Energieressourcen zu identifizieren. Zur Instandhaltung eines Hauses zählen zudem weitere Aufgaben die täglich durchgeführt werden müssen, dazu zählt z.B. Lüften um Schimmelbildung zu vermeiden. Aufgrund von Arbeitszeiten, Einkauf, Erziehung etc. haben die Personen oft nicht ausreichend Zeit um sich manuell mit den anfallenden Aufgaben zu beschäftigen oder vergessen diese vollständig. Eine ideale zeitliche Koordination der einzelnen Geräte sowie eine sofortige Anpassung an umweltbedingte Veränderungen lässt sich oft schwer realisieren. Daraus ergeben sich Potenziale für das System, die im Rahmen der Ideenfindung und der ersten Auseinandersetzung mit dem Nutzungskontext erkannt wurden. Diese wären unter anderem das Monitoring von Ressourcenflüssen und der Aktivität von Geräten im Haushalt, Automation und Steuerung von Geräten und das Identifizieren von Einsparungen, sowohl bezogen auf Kosten als auch auf Ressourcen. Es wurden ein Work Reenginering und ein Conceptual Design Ansatz verwendet um ein Konzept zu erarbeiten, welches in seinen Grundzügen vorgestellt werden soll. Das Projekt wurde auf der „Student Interaction Design Research Conference“ in Malmö akzeptiert und dort im März 2016 präsentiert.

Präsentationsfolien Smart Sustainable Home
 
 19:00 - 19:30       
Wie man es hinkriegt, dass es bleibt: Sustainable UX nachhaltig gedacht
Tim Schneider und Liane Kirschner, Railslove GmbH

Als Designerin und Entwickler beschäftigen wir uns jeden Tag nachhaltig mit dem Erschaffen neuer Produkte und haben in unserem nachhaltigen Team einen nachhaltigen Prozess für nachhaltige User Experience nachhaltig etabliert. Sustainable UX, wir können es.

Worauf es dabei allerdings nachhaltig ankommt ist, das Wort "nachhaltig" nicht allein als Buzzword zu begreifen und "UX Designer" damit zu beschäftigen, sondern beides wirklich zum Teil der Unternehmenskultur zu machen. Eben nachhaltig. Wir berichten.

Folien von Railslove auf Speekerdeck