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Programm 2014

Programm

Das Vortragsprogramm auf dem World Usability Day 2014 in Köln am 13.11.2014 begann um 17.00h und endete um 19.30h. In der Pause von 18.00h - 18.30h standen für die Teilnehmer Getränke bereit.

Moderation: 
Prof. Dr. Gerhard Hartmann, Professor für Informatik (Mensch-Computer Interaktion), Institut für Informatik der Fachhochschule Köln

 17.00h - 17.30hMultiscreen / Multidevice - eine Einführung
Patrick Erasmus, Klickmeister GmbH

 „Multiscreen“, „Multidevice“, „Second-Screen“ sind Begriffe, die in den letzten Jahren häufiger im Bereich Softwareentwicklung auftauchen. Im Vortrag wird ein Einblick gegeben, was sich hinter diesen Begriffen verbirgt, welche Probleme bei der Gestaltung derartiger Systeme zu beachten sind und welches Potential sich dahinter verbirgt. Hierzu werden Beispiele aus der Bachelorthesis „Web-basierte Multiscreen Interaction“ aufgegriffen. Zudem wird nicht nur auf die vielversprechenden Möglichkeiten, sondern auch auf noch offene Fragen — wie im Zusammenhang mit der Usability — eingegangen.
  
 17.30h - 18.00h„Der Performance Burger“ - Anforderungen an Geschwindigkeit im
Multi-Device Kontext
Martin Cousin & Michael Seel, nexum AG
  • Was hätten Sie gerne alles drauf?

  • Passt das noch alles geschmacklich gut zusammen?

  • Kann ich ihn noch gemütlich essen ohne dass alles rausfällt?

Wir sind nun endgültig im mobilen Zeitalter angekommen - umso wichtiger, dass wir grundlegend das Thema Performance auf den unterschiedlichen Devices überdenken. In diesem Vortrag geht es darum, wie sich die Nutzung von Onlineangeboten in den letzten Jahren gewandelt hat. Im Vordergrund steht dabei die Performance einer Website auf unterschiedlichen Plattformen als immer wichtigere Rolle für die Usability und kritische Komponente für positive User-Experience.
  
 18.00h - 18.30hPause - Erfahrungsaustausch 



 18:30h - 19.00hDesign to use - Responsive Projekte planen & umsetzen
Sandra Griffel, denkwerk GmbH

Gerade Responsive-Design-Projekte stellen hohe Anforderungen an den Designprozess. Wie erhält man vom Kunden Freigaben für Layout-Zustände, die gar nicht gestaltet wurden? Wie dokumentiert man das Verhalten auf unterschiedlichen Bildschirmauflösungen und Devices ohne in die Komplexitätsfalle zu laufen? Responsive Design verbessert bei richtiger Implementierung die User Experience – kann aber bei falschem Projektvorgehen kommerziell unrentabel sein. Mit welchen Methoden wir in Cross-Device-Projekten arbeiten und welche Erfahrungen wir dabei gemacht haben, wollen wir anhand einer aktuellen Fallstudie verdeutlichen.

 
 19.00h -19.30h           Herausforderungen im Bereich Cross Device Usability - Insights aus Mouse- und Mobile-Tracking-Studien
Frederik Schulz, m-pathy

Um den Herausforderungen einer Cross Device Usability zu begegnen, eignet sich die Analyse nicht-reaktiver Verhaltensdaten. Mit m-pathy werden in zahlreichen Projekten die Interaktionen echter Website-Besucher aufgezeichnet - sowohl die klassischer Desktop-User als auch von Nutzern, die via Tablet oder Smartphone surfen. Das ermöglicht den Vergleich zwischen beiden digitalen Welten und dient als Grundlage für die Identifizierung spezifischer Usability-Probleme.

Welche Erwartungen bringen Nutzer vom Desktop mit? Welche Anforderungen stellen sie an mobile Webseiten? Der Vortrag greift diese Leitfragen auf und illustriert anhand von Praxisbeispielen, welche maßgeblichen Unterschiede in der Erwartungshaltung und im Interaktionsverhalten zwischen Desktop und mobiler Welt existieren. Im Fokus des Beitrags soll geklärt werden, welche Strukturen und Elemente im stationären Bereich gut funktionieren und auf mobilen Seiten Probleme bereiten.



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